Ayurvedisches Kokos-Bohnen-Curry mit Fenchel & Spitzkohl
(sattvisch, nährend, sanft gewürzt)
Zubereitungszeit
ca. 25 Minuten
Zutaten
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weiße Bohnen (gekocht)
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1 Paprika
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1 kleiner Fenchel
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eine Handvoll Spitzkohl
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200–250 ml Kokosmilch
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1–2 EL Ghee oder mildes Öl
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Gewürze (ayurvedisch empfohlen):
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1 TL Fenchelsamen (leicht angedrückt)
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½ TL Kreuzkümmelsamen
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½ TL Kurkuma
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1 TL mildes Currypulver
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1 Prise Asafoetida (optional, sehr gut für Bohnen!)
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frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
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Salz nach Geschmack
Optional, sehr harmonisch:
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etwas frischer Ingwer (fein gehackt)
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ein Spritzer Zitronensaft am Ende
Zubereitung
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Ghee erhitzen
In einem Topf Ghee sanft erwärmen. Fenchel- & Kreuzkümmelsamen darin kurz anrösten, bis sie duften (nicht bräunen). -
Verdauungsfeuer aktivieren
Kurkuma, Asafoetida und Ingwer einrühren – sofort umrühren. -
Gemüse sanft garen
Fenchel und Paprika zugeben, kurz wenden.
Spitzkohl unterheben und 2–3 Minuten sanft zusammenfallen lassen. -
Bohnen & Curry
Weiße Bohnen und Currypulver zugeben, gut vermengen. -
Kokosmilch einarbeiten
Kokosmilch angießen, Hitze reduzieren und 10–15 Minuten sanft köcheln lassen. -
Abschmecken
Mit Salz, Pfeffer und optional Zitronensaft abschmecken.
Ayurveda-Servierempfehlung
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ideal mit Basmati-Reis
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oder allein als leichtes Mittagsgericht
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vor dem Essen 2–3 tiefe Atemzüge → unterstützt Agni (Verdauung)
Ayurvedische Wirkung
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Weiße Bohnen: erdend, nährend – durch Gewürze gut verdaulich
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Fenchel & Kreuzkümmel: entblähend, Agni-fördernd
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Kokosmilch: beruhigend, nährt Ojas
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Spitzkohl: leicht & reinigend
Am besten für Vata & Kapha geeignet, für Pitta nur mit kleinen Anpassungen!
Deine Agi
Ayurvedisches Staudensellerie-Getränk
(pur)klärend · kühlend · intensiv
Dieses pur getrunkene Staudensellerie-Getränk ist eine besonders ursprüngliche Form der Anwendung.
Ohne Wasser bleibt die natürliche Qualität des Selleries vollständig erhalten.
Der fein gesiebte Saft wird traditionell als morgendliches Reinigungsritual geschätzt.
Zutaten (1 Portion)
4–5 Stangen frischer Staudensellerie (Bio-Qualität empfohlen)
Zubereitung
- Staudensellerie gründlich waschen und grob schneiden.
- Sellerie ohne Zugabe von Wasser im Mixer fein pürieren.
- Ein dünnes Leinen- oder Mulltuch über eine Schale legen.
- Die pürierte Masse hineingeben und den Saft langsam auspressen.
- Den frisch gewonnenen Saft sofort trinken.
Anwendung & Ritual
- Morgens nüchtern, idealerweise zwischen 6 und 9 Uhr
- In Ruhe und Achtsamkeit, schluckweise trinken
- Anschließend 20–30 Minuten nichts essen oder trinken
Dieses Ritual lässt sich gut mit sanften Atemübungen, Meditation oder einer ruhigen Yogapraxis verbinden.
Wirkung aus ayurvedischer Sicht
- Stark kühlend und klärend
- Unterstützt natürliche Ausleitungs- und Reinigungsprozesse
- Fördert Leichtigkeit und ein klares Körpergefühl
- Wohltuend bei innerer Hitze und Schwere
Energetisch wird dem puren Selleriesaft eine ordnende, reinigende Qualität zugeschrieben, die dabei helfen kann, den Tag gesammelt und bewusst zu beginnen.
Hinweise
Die pure Variante ist intensiv – bei empfindlichem Körpergefühl ggf. mit kleiner Menge beginnenBei starkem Kälteempfinden oder sehr niedrigem Blutdruck nur eingeschränkt geeignet
Kurweise Anwendung empfohlen (z. B. 7–14 Tage)
Deine Agi
Ayurvedisches Süßkartoffel-Curry mit Fenchel, Ingwer & Erdnuss
Ein warmes, erdendes Gericht, das Körper und Seele in Balance bringt. Dieses Curry vereint die Süße der Süßkartoffel mit der leichten Schärfe von Chili und der zarten Anisnote des Fenchels – ein Tanz der Elemente, wie ihn die Ayurveda-Lehre liebt.
Wirkung nach Ayurveda
Dieses Gericht nährt Vata und Pitta, harmonisiert den Geist und schenkt Stabilität. Die Süßkartoffel erdet, der Fenchel bringt Leichtigkeit in die Verdauung, während Ingwer und Curry die innere Wärme entfachen.
Zutaten (für ca. 3–4 Portionen)
• 1 Fenchelknolle
• 500 g Süßkartoffeln
• 1 kleine Chili (nach Geschmack mild oder scharf)
• 1 Stück frischer Ingwer (ca. 3 cm)
• 2 EL Kokosöl
• 2 EL rote Currypaste
• 2 TL gelbes Currypulver
• 800 ml Kokosmilch
• 2 EL Erdnussmus (nach Bedarf etwas mehr für cremigere Konsistenz)
• Saft von ½ Limette
• Steinsalz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack
• Basmatireis, frisch gekocht, als Beilage
Zubereitung
1. Vorbereitung mit Achtsamkeit:
Alles Gemüse waschen, den Fenchel fein schneiden, die Süßkartoffeln würfeln, Ingwer und Chili klein hacken. Nimm dir Zeit – koche mit Bewusstsein und Liebe.
2. Das Feuer entfachen:
In einem großen Topf das Kokosöl erhitzen. Gib Fenchel, Ingwer und Chili hinein und brate sie kurz an, bis ihr Duft aufsteigt.
3. Aromen entfalten:
Nun die rote Currypaste und das Currypulver dazugeben. Kurz mitbraten, bis die Gewürze ihren warmen, goldenen Duft verströmen.
4. Sanft köcheln lassen:
Süßkartoffeln und Kokosmilch hinzufügen. Alles gut umrühren und etwa 15–20 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Süßkartoffeln weich sind.
5. Herz & Seele nähren:
Das Erdnussmus einrühren – es schenkt dem Curry seine cremige, erdende Tiefe. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
6. Mit Frische vollenden:
Zum Schluss den Limettensaft einrühren, der das Gericht mit Leichtigkeit und Vitalität abrundet.
Das Curry liebevoll in Schalen füllen, mit frischem Koriander oder Fenchelgrün garnieren und zusammen mit duftendem Basmatireis servieren.
Inspiration
Koche dieses Curry an Tagen, an denen du Erdung, Wärme und innere Ruhe suchst. Spüre, wie sich mit jedem Löffel Harmonie in dir ausbreitet.
Deine Agi
Ayurvedisches Kichari – sanft, heilend und wohlig warm
Kichari ist in der ayurvedischen Lehre weit mehr als nur ein einfaches Gericht – es ist Heilnahrung.
Es symbolisiert Balance, Reinheit und Regeneration. Die Kombination aus Mung Dal und Basmati-Reis schafft ein leicht verdauliches, harmonisches Eiweiß-Kohlenhydrat-Verhältnis. Dadurch wird das Verdauungsfeuer (Agni) gestärkt, während der Körper entlastet und entgiftet wird.
Kichari beruhigt Körper und Geist gleichermaßen – es wirkt erdend, nährend und reinigend zugleich. In Indien gilt es als klassisches Gericht für Fasten- oder Detox-Tage, da es die Doshas ins Gleichgewicht bringt und sanft reinigt, ohne zu schwächen.
Wirkung auf die Doshas
✨ Vata-Typ
Kichari wirkt wunderbar beruhigend und wärmend. Die weiche Konsistenz, die leichten Gewürze und das Ghee helfen, Unruhe und Trockenheit zu lindern. Ideal an kalten, windigen Tagen.
🔥 Pitta-Typ
Für den feurigen Pitta-Typ ist Kichari kühlend und ausgleichend, besonders wenn du mildere Gewürze wählst (z. B. etwas weniger Ingwer und Pfeffer). Es hilft, innere Hitze und Reizbarkeit zu reduzieren.
🌱 Kapha-Typ
Kapha profitiert von einem leichteren, würzigeren Kichari, mit mehr wärmenden Gewürzen wie Ingwer, Pfeffer und Kreuzkümmel. Es regt den Stoffwechsel an und bringt neue Leichtigkeit.
Kichari ist ein Symbol für Einfachheit, Reinheit und Selbstfürsorge. Es nährt nicht nur den Körper, sondern schenkt auch Seele und Geist ein Gefühl von Frieden.
Zutaten für 2 Portionen:
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3–4 EL Basmati-Reis (mehrmals waschen, bis das Wasser klar ist)
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3–4 EL Mung Dal (gelb gespalten, gründlich gewaschen)
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1 Stück frischer Ingwer, daumengroß, fein gehackt oder gerieben
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1 Zimtstange
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Gemüse der Saison (z. B. 1 große Süßkartoffel, 1-2 Karotten, 1 Paprika, Mangold), gewürfelt
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1 TL Steinsalz
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Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
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Saft einer ½ Zitrone
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Eine gute Handvoll / Strauch frischer Petersilie, grob gehackt
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600-700 ml Wasser
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20 - 30 min. Kochzeit
Gewürzpaste:
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1 TL Ghee (oder Kokosöl für die vegane Variante)
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½ TL Kurkuma-Pulver
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½ TL Kreuzkümmelsamen
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½ TL Koriander-Pulver
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1 Prise Asafoetida (Hing)
Zubereitung – liebevoll & achtsam
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Ein Moment der Vorbereitung:
Wasche Reis und Mung Dal gründlich. Spüre dabei das warme Wasser und die Ruhe, die in diesen einfachen Handgriffen liegt. Alles ist bereit, um nährend und heilend zu werden. -
Würzige Basis erschaffen:
Erhitze das Ghee (oder Kokosöl) in einem Topf bei mittlerer Hitze.
Gib zuerst den frischen Ingwer hinein und lass ihn kurz anrösten, bis er duftet.
Dann folgen Kurkuma, Koriander-Pulver, eine Prise Asafoetida und schließlich die Kreuzkümmelsamen.
Lass die Gewürze kurz tanzen, bis ihre Aromen in die Luft steigen – goldene Wärme erfüllt deine Küche. -
Reis, Dal & Zimt:
Gib nun den Reis, das Mung Dal und die Zimtstange dazu. Rühre sanft um, damit sich alles gut mit den Gewürzen verbindet – jedes Korn darf ein wenig Sonne abbekommen. -
Gemüse & Wasser:
Füge dein buntes Gemüse hinzu und gieße etwa 600–700 ml Wasser auf (je nachdem, ob du es cremiger oder suppiger magst).
Lass das Ganze einmal aufkochen, dann bei kleiner Hitze 20–30 Minuten sanft köcheln, bis Reis und Dal weich verschmelzen. -
Mit Liebe abschmecken:
Gib nun Steinsalz, schwarzen Pfeffer und den Zitronensaft dazu. Rühre ruhig und achtsam – jedes Gewürz, jeder Tropfen trägt Energie und Fürsorge. -
Servieren & genießen:
Richte dein Kichari in einer Schale an, garniere es mit frischen Kräutern und vielleicht einem Löffel Ghee obenauf.
Atme den Duft ein, lächle – und nimm den ersten Löffel in Dankbarkeit. ✨
🌿 Tipp:
Dieses Kichari ist wie eine Umarmung von innen – leicht, reinigend und gleichzeitig stärkend.
Perfekt an Tagen, an denen du dich nach Ruhe, Balance und innerer Wärme sehnst.
Guten Appetite Deine Agi
Gemüsebrühe
Nach Ayurveda verbessert der regelmäßige Konsum von Gemüsebrühen die Verdauung.
In heißen Brühen sind zahlreiche Antioxidantien, die nicht nur die Körpertemperatur erhöhen, sondern auch entspannend, entzündungshemmend und Energie fördernd wirken.
Die vegan Brühe hat im Vergleich zu Fleischbrühen einen geringeren Fett und Cholesterin Inhalt.
Sie enthalten viele wichtige Vitamine, Magnesium, Kalzium und Kalium. Sie wird Dir, Deinem Magen und Bauchregion nur gutes tun. Wenn du oft frierst und deine Hände und Füße schnell kalt werden, ist eine heiße Brühe die ideale Wahl.
Ayurvedische Gemüsebrühe – goldene Wärme aus der Seele
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2–3 Karotten
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2 Stangen Sellerie
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1 Bund frische Petersilie
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1 Fenchelknolle
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1 Lorbeerblatt
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4 Pfefferkörner
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1 gestrichener TL Steinsalz
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½ TL Thymian
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½ TL Rosmarin
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1 Scheibe frischer Ingwer
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1 Stück frischer Kurkuma (ca. daumengroß)
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1 EL Ghee (geklärte Butter, alternativ Sesamöl für vegane Variante)
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Ca. 1,5–2 Liter Wasser
Zubereitung
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Achtsames Vorbereiten
Wasche das Gemüse mit Ruhe und Dankbarkeit.
Spüre die Lebenskraft in jeder Karotte, atme den frischen Duft des Selleries ein und nimm den süß-würzigen Geruch des Fenchels wahr. -
Gemüse schneiden & im Ghee anschmoren
Schneide Karotten, Sellerie und Fenchel in grobe Stücke.
Erhitze das Ghee in einem großen Topf bei mittlerer Hitze.
Wenn es zart zu duften beginnt – warm, buttrig und goldfarben – gib das Gemüse hinein.
Schmore es sanft an, bis sich der Duft intensiviert und das Gemüse leicht glasig wird.
Ghee öffnet die Zellen, damit Nährstoffe besser aufgenommen werden können – und schenkt deiner Brühe eine tiefe, runde Wärme. -
Mit Wasser und Gewürzen verbinden
Lösche das angeschmorte Gemüse mit 1,5–2 Litern warmem Wasser ab.
Füge Lorbeerblatt, Pfefferkörner, Steinsalz, Thymian, Rosmarin, Ingwer und Kurkuma hinzu.
Rühre liebevoll um – so als würdest du deine eigene Energie in diese goldene Flüssigkeit geben. -
Sanft köcheln lassen
Lass die Brühe 45–60 Minuten auf niedriger Stufe köcheln.
Je länger sie Zeit bekommt, desto tiefer entfalten sich ihre Aromen und Heilkraft.
Währenddessen darfst du durchatmen, loslassen, still werden. -
Abseihen & genießen
Wenn die Brühe warm-golden schimmert und aromatisch duftet, siebe sie ab.
Genieße sie langsam – als liebevolle, innere Umarmung.
Ayurvedische Wirkung
Diese Brühe stärkt dein Agni (Verdauungsfeuer), wärmt dich von innen und schenkt Energie.
Das Ghee wirkt nährend, gewebestärkend und harmonisierend, während Ingwer und Kurkuma entgiftend und entzündungshemmend sind.
Perfekt für kalte Tage, innere Unruhe oder einfach, um dir selbst etwas Gutes zu tun.
Guten Appetite Deine Agi!
Rucolasalat mit warmen Süßkartoffeln
2 Portionen
3 El Sesamöl
1/2 Zitrone gepresst
1Tl Honig
800 g Süßkartoffeln
Bund Frühlingszwiebeln
Bund Rucola
1 Handvoll Walnüsse (gehackt)
180 g Kirschtomaten
150 g Ziegenfeta
Salz / Pfeffer
45 Minuten
Rucola waschen und trocknen lassen.
Süßkartoffeln schälen, waschen und in kleine Würfel schneiden. Den Ofen vorheizen und die Kartoffeln mit Salz / Pfeffer und Olivenöl gut einreiben und für ca. 25 - 30 min. bei 220 im Ofen rösten lassen. Zwischenzeitlich durchmischen.
Die Frühlingszwiebeln waschen und in Ringe schneiden.
In einer Pfanne etwas Sesamöl erhitzen und die Walnüsse darin leicht anbraten und anschließend die Frühlingszwiebeln dazu geben. Für einige Minuten anschwitzen lassen.
Die Kirschtomaten waschen, vierteln und in kleine Stücke schneiden.
Dressing
Sesamöl, Zitronensaft, Honig, Salz & Pfeffer mixen, entweder mit einem Pürierstab oder einem Schneebesen.
Den Rucola zusammen mit dem Dressing in einer Salatschüssel, den Kirschtomaten, Frühlingszwiebeln gut vermischen. Auf einem Teller anrichten, die Süßkartoffeln warm oder abgekühlt darauf servieren und nach Geschmack mit Salz & Pfeffer würzen.
Ziegenfeta zerbröseln und darüberstreuen.
Guten Appetite Deine Agi!
Ayurvedische Minestrone
Gekochte Speisen sind bekömmlicher und lassen sich vom Körper deutlich leichter verdauen als Rohkost.
4 Portionen
1 Fenchel
6 Karotten
8 Kartoffeln
Stangen Sellerie
2 Dosen Stückige Tomaten
2 Dosen Weisse Bohnen
600 ml Gemüsebrühe
Olivenöl
Pfeffer
Steinsalz (nach Geschmack)
Zubereitung
Zuerst das gesamte Gemüse gründlich waschen.
Den Fenchel klein schneiden und in etwas Öl kurz anschwitzen, bis er leicht Farbe bekommt.
Anschließend das übrige Gemüseebenfalls klein schneiden, in den Topf geben und für 2–3 Minuten mitdünsten.
Dann die Tomaten und die Gemüsebrühe hinzufügen. Alles bei mittlerer Hitze etwa 25 Minuten sanft köcheln lassen, sodass sich die Aromen gut verbinden.
Zum Schluss die Bohnen und die gewünschten Gewürze unterrühren und die Suppe weitere 5 Minuten auf kleiner Flamme ziehen lassen.
Guten Appetite Deine Agi
Basmatireis mit frischem Kopfsalat und süß karamellisierten Karotten
2 - 4 Portionen
130g Basmatireis
6 Karotten
Kopfsalat
3 Hände voll Walnüsse
2 EL Ahornsirup
Steinsalz (Prise)
2 TL Thymian
Salatsauce
Olivenöl 2EL
Senft (gelb) 1TL
Saft einer halben Zitrone
Steinsalz (nach Geschmack)
1 TL Ahornsirup
Zubereitung
Mörsere zuerst drei Handvoll Walnüsse etwas kleiner und röste sie anschließend bei niedriger Hitze in einer Pfanne goldbraun an. Fülle die Nüsse danach um und lasse sie abkühlen.
Währenddessen das Gemüse schälen und waschen. Die Karotten längs vierteln und in längliche Stücke schneiden. Den Basmati-Reis nach Packungsanleitung etwa 10 Minuten garen.
Erhitze nun etwas Öl in der Pfanne und brate die Karotten darin rund 6 Minuten an, dabei gelegentlich wenden. Den Kopfsalat zupfen, in kleinere Stücke teilen und gründlich waschen. Bereite die Salatsauce zu und vermenge sie anschließend mit dem Salat.
Gib nun die gerösteten Walnüsse, etwas Thymian, eine Prise Steinsalz und einen Schuss Ahornsirup zu den Karotten. Alles zusammen kurz karamellisieren lassen.
Zum Anrichten zuerst den Salat auf einem Teller platzieren, den Basmati-Reis daraufgeben und schließlich die karamellisierten Karotten mit der Sauce darüber verteilen.
Guten Appetit – nach ayurvedischer Art! 🌿
Deine Agi
🌿 Mit Ayurveda positive Energie für die Psyche
Ayurveda wird die Psyche nicht getrennt vom Körper betrachtet – sie ist eng mit unseren Doshas Vata, Pitta und Kapha verbunden.
•Vata schenkt Leichtigkeit, Kreativität und Bewegung. Gerät es aus dem Gleichgewicht, entstehen Unruhe oder Ängste.
•Pitta bringt uns Klarheit, Fokus und Energie. Ist es zu stark, fühlen wir Hitze, Reizbarkeit oder Stress.
•Kapha gibt uns Ruhe, Stabilität und Vertrauen. Wird es jedoch zu dominant, spüren wir Schwere, Antriebslosigkeit oder Melancholie.
Eine harmonische Psyche entsteht, wenn die Doshas im Einklang sind.Dabei helfen uns besondere Früchte aus der ayurvedischen Tradition:
•Amalaki (Amla): reich an Vitamin C, stärkt das Immunsystem und erfrischt den Geist.
•Haritaki: wirkt reinigend, schenkt mentale Klarheit und fördert Loslassen.
•Bibhitaki: unterstützt die Atmung, klärt den Kopf und erdet.
Gemeinsam bilden sie die bekannte Triphala-Mischung – eine Quelle für Ausgleich, innere Reinigung und positive Energie.
🍹 Ayurvedischer Triphala-Shake für Harmonie und Klarheit
Zutaten (für 1 Glas):
•1 TL Triphala-Pulver (oder eine Mischung aus Amalaki, Haritaki und Bibhitaki)
•250 ml warmes Mandel- oder Hafermilch
•1 Dattel oder 1 TL Honig (für natürliche Süße)
•½ TL Zimt (wärmt und beruhigt)
•1 Prise Kardamom (öffnet das Herz und klärt den Geist)
Zubereitung:
1.Die Pflanzenmilch leicht erwärmen (nicht kochen).
2.Triphala-Pulver einrühren.
3.Dattel fein pürieren oder Honig unterrühren.
4.Mit Zimt und Kardamom verfeinern.
5.In Ruhe genießen – am besten morgens oder abends, wenn der Geist zur Stille kommt.
✨ Dieser Shake nährt nicht nur den Körper, sondern bringt auch die Psyche ins Gleichgewicht – Vata wird beruhigt, Pitta sanft gekühlt und Kapha aktiviert. So entsteht innere Harmonie und neue Lebensenergie.
Lass es dir gut gehen. Agi 🙏✨
Fenchel-Curry mit roten Linsen
Ein aromatisches, leicht scharfes Curry mit frischem Fenchel, Möhren und roten Linsen. Cremig durch Kokosmilch, wärmend durch Currypaste – ideal für ein schnelles, gesundes Alltagsgericht.
Zutaten (für 4 Personen)
• 1 Fenchelknolle
• 2 Möhren
• 1 Peperoncino (oder nach Geschmack)
• 150 g rote Linsen
• 1 EL Sesamöl
• 1–2 TL Currypaste (rot oder gelb, je nach Schärfe)
• 200 ml Kokosmilch
• ca. 250 ml Wasser
• Steinsalz
Zubereitung
1. Gemüse vorbereiten
Fenchel waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. Möhren schälen und in Scheiben oder Würfel schneiden. Peperoncino fein hacken.
2. Anschwitzen
Das Sesamöl in einer großen Pfanne oder einem Topf erhitzen. Fenchel, Möhren und Peperoncino nacheinander zugeben und bei mittlerer Hitze leicht anrösten, bis sie duften.
3. Linsen und Currypaste
Die roten Linsen gründlich waschen und zusammen mit der Currypaste zum Gemüse geben. Unter Rühren 2–3 Minuten anschwitzen, damit sich die Aromen entfalten.
4. Abschmecken & Garen
Wasser und Kokosmilch angießen, mit Steinsalz würzen. Alles aufkochen, dann bei kleiner Hitze mit Deckel ca. 18 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Linsen weich sind.
Tipps & Variationen
• Frischer Kick: Zum Servieren etwas Limettensaft oder frischen Koriander darübergeben.
• Mehr Gemüse: Zucchini, Paprika oder Süßkartoffel passen ebenfalls hervorragend ins Curry.
• Cremiger: Ein Löffel Erdnussmus oder Cashewmus macht die Sauce noch sämiger.
• Beilage: Köstlich mit Basmatireis, Quinoa oder Naan-Brot.
Lass es dir schmecken 💫✨🙏
